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Online-Shop erstellen
lassen in München.

Shopify, WooCommerce oder Custom? Der ehrliche Vergleich nach 50+ gebauten Shops in München.

04. März 2026 12 Min LesezeitAktualisiert 28. Mai 2026

Ein Online-Shop ist 2026 kein Webdesign-Projekt mehr — er ist Vertriebsmaschine, Logistik-Schnittstelle und Marketing-Plattform in einem. Wer in München einen Shop bauen lässt, hat die Wahl zwischen drei großen Welten: Shopify, WooCommerce und Custom. Welche passt zu euch — und welche teuren Fehler ihr vermeidet — zeigt dieser Guide.

Die Plattform-Entscheidung: das wichtigste Kapitel

90 % aller gescheiterten Shop-Projekte starten mit der falschen Plattformwahl. Der Grund: Plattformen werden nach Hörensagen gewählt, nicht nach Anforderungen. Die ehrliche Matrix:

AnforderungShopifyWooCommerceCustom
Time-to-Market6–10 Wochen8–14 Wochen16+ Wochen
Setup-Kosten9.000–25.000 €8.000–20.000 €ab 35.000 €
Monatliche Kosten39–399 €50–200 € Hosting300–2.000 €
SkalierungBis 50 Mio. € easyBis 5 Mio. € okayUnbegrenzt
Marketing-IntegrationBeste der BrancheSolide via PluginsCustom-Build
InternationalisierungTop mit MarketsPlugin-abhängigCustom
Headless möglichJa (Hydrogen)Ja (WPGraphQL)Natürlich

Shopify: warum es 2026 die Standardwahl ist

Shopify hat in den letzten Jahren so massiv investiert, dass es für 80 % aller KMU-E-Commerce-Projekte die richtige Wahl ist. Was die Plattform 2026 besonders gut macht:

  • Shopify Markets: Multi-Country, Multi-Currency, Multi-Language ohne Hacks
  • Shopify Functions: Custom Checkout und Promotionen ohne Workarounds
  • Hydrogen + Oxygen: Headless-Architektur für Top-Performance
  • Shopify Magic: KI-gestützte Produktbeschreibungen und Bilder
  • App-Ecosystem mit 10.000+ Apps für jede Sonderanforderung
  • DSGVO-Setup mit deutschen Apps gut handhabbar

Wann Shopify nicht passt

  • B2B-Shops mit komplexen Preisstrukturen und Genehmigungs-Workflows
  • Marktplätze mit mehreren Verkäufern
  • Abo-Modelle mit sehr komplexer Logik (auch wenn Recharge viel kann)
  • Sehr individueller Checkout-Flow (bis Shopify Functions reicht)

WooCommerce: für wen es 2026 noch Sinn ergibt

WooCommerce hat in den letzten Jahren an Marktanteil verloren, ist aber für bestimmte Konstellationen weiter sinnvoll. Vor allem dann, wenn ihr bereits ein WordPress-Setup habt und Blog plus Shop unter einem Dach wollt.

Stärken von WooCommerce 2026

  • Volle Kontrolle über Code und Daten
  • Keine prozentualen Transaktionsgebühren
  • Tiefe Content-Marketing-Integration via WordPress
  • Open-Source, kein Vendor-Lock-in
  • Für DSGVO einfacher selbst zu kontrollieren

Schwächen, die ihr kennen müsst

  • Wartungsaufwand (Plugin-Updates, Sicherheits-Patches)
  • Performance hängt stark von Hosting und Pflege ab
  • Bei Sortimenten über 5.000 Produkten oft Performance-Probleme
  • Mehrsprachigkeit erfordert WPML oder Polylang (Aufwand)

Custom-Lösungen: wann sie wirklich rechtfertigen

Custom-Shops (auf Next.js + Commerce-Layer oder ähnlichem) ergeben 2026 nur in vier Fällen Sinn:

  1. 1Sehr individuelle Geschäftslogik, die keine Plattform abbildet
  2. 2Strategischer Wettbewerbsvorteil durch eigenen Tech-Stack
  3. 3B2B mit komplexen Genehmigungs- und Konditionsmodellen
  4. 4Sehr großes Volumen (100+ Mio. € Umsatz) mit Optimierungsbedarf

Was ein Online-Shop in München 2026 wirklich kostet

Shop-TypSetupMonatlichMarketing-Setup
Shopify Basic9.000–14.000 €39 € + Apps2.000–4.000 €
Shopify Standard14.000–22.000 €105–399 €3.000–6.000 €
Shopify Plus30.000–60.000 €ab 2.000 €5.000–12.000 €
WooCommerce Standard12.000–25.000 €80–250 €2.500–5.000 €
Custom (Next.js + Commerce)ab 45.000 €ab 500 €5.000+ €

Das Marketing-Setup ist der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird. Ohne sauberes Tracking, ohne Google Shopping, ohne Meta Catalog ist auch der schönste Shop unsichtbar.

Der Ablauf eines Shop-Projekts in 8 Wochen

  1. 1Woche 1: Discovery, Sortimentsanalyse, Tech-Stack-Entscheidung
  2. 2Woche 2: Wireframes, Navigation, Filter-Logik, Checkout-Flow
  3. 3Woche 3: Design der zentralen Templates (PDP, PLP, Cart, Checkout)
  4. 4Woche 4–5: Theme-Entwicklung, Produktimport, Zahlung & Versand
  5. 5Woche 6: Marketing-Integration (Analytics, Google Shopping, Meta Catalog, E-Mail)
  6. 6Woche 7: QA auf 30+ Geräten, Performance-Optimierung, SEO-Migration
  7. 7Woche 8: Soft Launch, Live-Stellung, Schulung des Teams

Marketing-Setup, das ab Tag 1 stehen muss

  • GA4 mit Enhanced E-Commerce sauber implementiert
  • Google Shopping Feed mit allen MPN, GTIN, Verfügbarkeiten
  • Meta Pixel mit Conversion API für iOS-Tracking
  • TikTok Pixel für Awareness und Retargeting
  • Klaviyo oder Mailchimp für transaktionale und Newsletter-Flows
  • Trusted Shops oder Trustpilot ab Launch
  • Schema.org Markup für Produkte, Reviews, Preise
  • Retargeting-Audiences auf Cart-Abandoner

5 Fehler, die Shop-Projekte sprengen

1. Falscher Tech-Stack ohne Anforderungs-Workshop

Wer ohne 90-Minuten-Workshop einfach Shopify nimmt, weil ‚alle das machen', merkt nach 6 Monaten, dass die Mehrsprachigkeit nicht reicht oder das Abo-Modul nicht passt. Stack-Entscheidung gehört ans Anfang.

2. Produktbilder als Nachgedanke

Online-Shops verkaufen über Bilder. Wer mit Smartphone-Bildern auf weißem Plastik-Hintergrund startet, verschenkt Conversion-Rate. Plant Produktfotografie als Teil des Setups.

3. Kein klares Versand- und Retouren-Konzept

Versandkosten sind der Conversion-Killer Nummer 1. Wer ‚Versand on top' kommuniziert, verliert 25 % im Checkout. Plant Versandkosten ein und kommuniziert sie ab Sekunde 1.

4. Mangelhafte Mobile-Experience

65 % aller Shop-Käufe passieren mobil. Wenn euer Shop mobil schlecht aussieht oder langsam ist, verliert ihr 65 % eures Umsatzes — bevor ihr ihn überhaupt hattet.

5. Launch ohne Marketing-Budget

Ein Shop ohne Marketing ist eine Visitenkarte im Kellerregal. Plant von Anfang an Budget für Google Shopping, Meta Ads und Influencer — sonst kommt niemand.

Nächster Schritt

Bereit für einen Shop, der wirklich verkauft?

Wir analysieren euer Sortiment, eure Zielgruppe und eure Wachstumsziele — und empfehlen den Stack, der zu euch passt.

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FAQ

Häufige Fragen

Shopify oder WooCommerce — was ist 2026 besser?+
Für die meisten KMUs Shopify: schneller, stabiler, mit besserer Marketing-Integration. WooCommerce, wenn ihr WordPress-Stack habt und volle Datenkontrolle wollt. Für komplexe B2B-Anforderungen oft Custom oder Shopify Plus.
Was kostet ein Shopify-Shop in München?+
Setup 9.000–25.000 € je nach Komplexität. Laufende Kosten: 39–399 € Shopify-Gebühr plus Apps (typisch 80–300 € extra). Dazu Marketing-Setup 2.000–6.000 € einmalig.
Wie lange dauert ein Online-Shop-Projekt?+
Ein Standard-Shopify-Shop in München braucht 6–10 Wochen von Briefing bis Launch. WooCommerce typisch 8–14 Wochen. Custom-Shops ab 16 Wochen.
Brauche ich eine Shopify-Agentur oder kann ich selbst bauen?+
Einfache Shops mit Theme aus dem Store: ja, könnt ihr selbst. Sobald Custom-Design, Performance-Optimierung, Multi-Country oder spezielle Apps ins Spiel kommen: Agentur. Spart langfristig Geld.
Welche Apps brauche ich für meinen Shopify-Shop?+
Pflicht: Klaviyo (E-Mail), Judge.me (Reviews), Trusted Shops (DSGVO), Languify oder Shopify Markets (DACH). Optional je nach Modell: Recharge (Abo), Bundles, Upsells.
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