Der Bruch entsteht dort, wo intern zwei Abteilungen zuständig sind.
Omnichannel heißt, dass jemand online sucht, im Laden kauft, per Nachricht nachfragt und per Mail eine Bestätigung bekommt – und überall dasselbe Unternehmen erlebt. Der Anspruch ist einfach, die Umsetzung scheitert fast immer an getrennten Systemen und getrennten Zuständigkeiten.
Der Onlinepreis weicht vom Ladenpreis ab, der Service kennt die Bestellung nicht, die Filiale weiß nichts von der Aktion. Wir suchen diese Brüche zuerst – sie kosten mehr Umsatz als jede fehlende Kampagne.
Ein gemeinsamer Blick auf Kundendaten, einheitliche Preise und ein abgestimmter Aktionskalender lösen die Hälfte der Probleme. Große Systemprojekte sind selten nötig und scheitern oft an sich selbst.
Online kaufen und im Laden abholen, Verfügbarkeit der Filiale online anzeigen, Beratungstermin online buchen. Solche Kopplungen bringen unmittelbar messbaren Umsatz und sind ohne Großprojekt machbar.
Start-ups, Mittelstand, Konzerne. Bei uns landet jeder, der keinen Bock auf langweilig hat.
Multichannel heißt mehrere Kanäle nebeneinander, Omnichannel heißt verbunden. Der Unterschied zeigt sich, wenn jemand den Kanal wechselt und noch einmal von vorne anfangen muss.
Meist nicht sofort. Viele Verbesserungen laufen über Prozesse und Schnittstellen. Ein Systemwechsel ist der letzte Schritt, nicht der erste.
Bei dem Bruch, der die meisten Beschwerden erzeugt. Der lässt sich meist ohne Technik lösen und schafft die Grundlage für die nächsten Schritte.
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