Ihr Wert liegt darin, dass sie unbequeme Fragen stellen.
Der Marketing-Mix nach McCarthy ordnet Marketingentscheidungen in vier Bereiche: Produkt, Preis, Vertriebsweg und Kommunikation. In der Praxis fällt auf, dass fast alle Unternehmen ausschließlich am vierten P arbeiten – und die anderen drei als gegeben hinnehmen, obwohl dort meist der größere Hebel liegt.
Sortiment, Leistungsumfang, Garantien, Verpackung – und der Preis samt Rabattlogik und Zahlungsbedingungen. Eine Preiserhöhung um drei Prozent wirkt bei den meisten Betrieben stärker auf den Gewinn als jede Kampagne.
Wie kommt die Leistung zum Kunden: eigener Laden, Onlineshop, Marktplatz, Handel, Vertreter, Partner? Ein zusätzlicher Vertriebsweg verändert das Geschäft meist stärker als zusätzliche Werbung im bestehenden.
Werbung, Verkaufsförderung, PR, persönlicher Verkauf. Der sichtbarste Bereich und der einzige, den die meisten mit Marketing gleichsetzen. Er wirkt am besten, wenn die anderen drei stimmen.
Start-ups, Mittelstand, Konzerne. Bei uns landet jeder, der keinen Bock auf langweilig hat.
Als Denkraster ja. Sie stammen aus den 1960er Jahren und decken digitale Kanäle nicht ausdrücklich ab – als Checkliste gegen Betriebsblindheit funktionieren sie trotzdem.
Die 4C betrachten dieselben Entscheidungen aus Kundensicht: Kundennutzen, Kosten, Bequemlichkeit, Kommunikation. Nützlich als Gegenprobe zur anbieterzentrierten Sicht.
Bei Preis und Leistungsumfang. Dort sind Veränderungen am schnellsten wirksam und kosten kein Mediabudget.
Hauptsitz München, Kunden in ganz Deutschland. Sucht ihr die Leistung an einem bestimmten Ort? Standorte ansehen.
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